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Handball Verbands-
Ratingen
liga 2012/2013
Sponsoren der 1. Herrenmannschaft

Kettwiger TV - TV Ratingen

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29.04.2013 - RP Online

Oberwinster feuert Zander und der TV siegt wieder

Ratingen (RP). Ron Andrae, in der letzten Saison schon als Retter gefeiert, führt den Turnverein zu einem 28:23-Sieg in Kettwig.

Das Abschlusstraining des TV Ratingen für das bedeutende Verbandsliga-Auswärtsspiel in Kettwig durfte Peter Zander noch leiten. Dann tagte der Vorstand. Es ging alles rasend schnell und der Trainer, erst im letzten Sommer verpflichtet, war entlassen. Abteilungsleiter Thomas Oberwinster: "Wir mussten ein Zeichen setzen." Dazu muss gesagt werden, dass Zander schon im Vorfeld gebeten hatte, seinen bereits verlängerten Vertrag nach Saisonende nicht erfüllen zu müssen.

Ron Andrae, der den TV Ratingen schon im letzten Jahr mit einem spektakulären und wohl unvergessenen Endspurt in den letzten fünf Spielen gerettet hatte, wurde gefragt, ob er wieder einspringen kann. Dabei steht er mit seiner zweiten Mannschaft kurz vor dem Aufstieg in die Landesliga.

Der 36-Jährige sagte zu. Manni Brunke, der für die Koordination der Abteilung zuständig ist, übernahm die Zweite, die beim ART 34:23 gewann. Andrae dachte nicht lange nach, er übernahm erneut dieses Himmelfahrtskommando.

Und nun der Hammer. Die Ratinger besiegten den TV Kettwig mit 28:23 (14:13). Der zweite Auswärtssieg im elften Auswärtsspiel. Zehn Mal hatten die Ratinger zuvor, in der Regel deftig, verloren, weil sie die mit Abstand die schwächste Deckung der Liga haben. Aber in Kettwig sah plötzlich alles anders aus. Nur 23 Gegentore – das hatte es in der gesamten Spielzeit nicht gegeben, dazu in fremder Halle.

Andrae: "Genau dieses Thema habe ich in der Vorbesprechung angegriffen. Ich habe allen verdeutlicht, dass nur mit guter Abwehrleistung in Kettwig etwas zu holen ist. Die Jungs haben es nach den Startschwierigkeiten befolgt. Großartig sogar. Über diesen Weg ließen sich zudem hervorragende Konter laufen. Die Leute, die das können, die haben wir schließlich."

Der Trainer hatte seine Truppe stark geredet, obwohl es beim Beginn nicht danach aussah. Kettwig legte ein schnelles 6:2 vor und eine erneute Auswärtspleite war in Sicht, die wohl für die Verbandsliga das Aus bedeutet hätte. Aber Andrae blieb ganz ruhig. Obwohl er mit Andreas Reimers und Chris Schweinsberg zwei Routiniers auf der Bank sitzen ließ. 60 Minuten lang. "Nach dem Einwerfen signalisierten mir die beiden, dass sie sich nicht fit fühlen", so der Trainer.

In der Pause herrschte bei 14:13 jedenfalls gute Stimmung. Ralf Becker informierte per SMS jeden, dessen Herz für den TV schlägt. Bis 18:18 und 21:20 für den TV tief in der zweiten Hälfte war alles offen. Dann trumpfte Björn Jochems entfesselt auf. Sieben Tore warf er in Folge. Kettwig fand kein Rezept und die Ratinger geben die rote Laterne an Radevormwald ab.

Quelle: http://bit.ly/ZRqxQt

TV Ratingen - SG Ratingen

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8. April 2013

TV-Coach Peter Zander spricht nun von einer Dreckslage

Die Ratinger unterliegen dem Spitzenreiter SG Ratingen vor 300 Fans klar mit 28:33.

Eine reelle Chance hatte der TV Ratingen nie im Verbandsliga-Heimspiel gegen den Spitzenreiter SG Ratingen. Auch wenn die Grün-Weißen beim 28:33 eine gute Anfangsphase hinlegten und bis kurz vor dem Wechsel durchaus ebenbürtig waren. So, als Andreas Reimer, dem mit Abstand besten TVer, auf 14:16 (25.) verkürzte.

Aber gerade das rüttelte den Spitzenreiter wach. Der merkte, dass das Schlusslicht an dessen heimischen Europaring mit halber Kraft nicht zu besiegen ist. Da musste mehr her. Aber das können diese Klassehandballer, die niemand stoppen wird beim dritten Aufstieg in Folge. Die Oberliga ruft und dort gehört diese SG einfach hin, wenn nicht noch höher, was ja auch angestrebt wird.

Jedenfalls hieß es beim Pausenpfiff 15:20. Da war die Heimniederlage schon besiegelt. Aber draußen, im Foyer und auch im weiten Rund vor der Halle sah man im TV-Umfeld keine besorgten Gesichter. Manager Ralf Becker: "Die Abrechnung kommt zuletzt. Diese SG müssen wir nicht schlagen. Aber die Mannschaft kämpft. Sie lebt und nimmt den Abstiegskampf an."

Neben ihm stand sein Freund Bernd Streckmann, der einst den Gesamtverein als Vorsitzender führte. Auch er lächelte: "Die kurze Phase vor der Pause war fehlerhaft. Das weiß ein so starker Gast wie diese SG zu nutzten. Wir schlagen uns scheinbar selbst."

 

Das war später nicht der Fall. Die SG spielte von allen Zwängen befreit und ließ dem Turnverein einfach keine Chance. Das 18:27 durch Ben Schütte war der höchste TV-Rückstand (40.).

Es gibt aber durchaus Erbauliches vom TV zu berichten. Etwa, dass sich der Heimkehrer Max Beckmann arg verbessert präsentierte; dass an der rechten Seite Andreas Reimers einfach eine Klasse für sich ist; dass auch Björn Jochems wieder in guter Form ist. Vielleicht wäre es in der Deckung mit Christian Böcker besser gelaufen, aber Studiengründe verhinderten den Einsatz des 28-Jährigen.

Wie siegt es aus rund um den Turnverein? Er hat am kommenden Wochenende spielfrei und muss dann gegen den TuS 08 Lintorf erneut einen Lokalkampf bestreiten. Dann kommt ein Gast, der den Ratingern nichts schenken wird. Trainer Peter Zander: "Die zweite Halbzeit hatte den Charakter eines Freundschaftsspiels. Aber wir konnten nicht mehr erwarten und die Niederlage hielt sich in Grenzen. Möglich, dass nun Gloyna noch ausfällt mit einem Nasenbeinbruch."

Wie sieht es für die kommende Spielzeit aus, egal in welcher Liga? Zander wird auch bei einem Abstieg im Amt bleiben. Der Coach: "Wir sind in einer Dreckslage. 75 Spieler habe ich angesprochen. Ratet mal, wie viele Zusagen ich bekam?" Eine Antwort wollte er nicht hören. Von den fünf oder sechs Spielern, zudem die A-Junioren, die bei der SG ausscheiden, kommt jedenfalls keiner.

Quelle: http://bit.ly/Zh0pdv

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7. April 2013

Handball-Verbandsliga: SG Ratingen siegt planmäßig im Derby

Der Favorit schlägt den TV Ratingen mit 33:28. Linksaußen Florian Schlierkamp bricht sich den Zeigefinger.

Ratingen. Für den Favoriten und Aufstiegsaspiranten SG Ratingen war das Derby beim TV Ratingen ein Arbeitssieg – der mit der Verletzung von Florian Schlierkamp teuer erkämpft wurde. Am Ende stand es für die SGR 33:28 (15:20).

TVR gibt auch beim Stand von 19:28 nicht auf

Schlierkamp holte sich in der 14. Minute beim Torwurf einen komplizierten Spiralbruch des rechten Zeigefingers, der morgen operiert wird. Der Linksaußen dürfte seinem Coach Pascal Mahé einige Wochen fehlen.

Nicht nur in dieser Phase verkaufte sich der Gastgeber TVR gut und wehrte sich vor rund 350 Zuschauern mit 7:7 und 9:9 ganz beachtlich – und lag erst beim Stand von 11:13 (20.) erstmals mit zwei Toren in Rückstand. Zur Pause hieß es 15:20.

Im zweiten Durchgang plätscherte das Spiel vor sich hin. Die Spielgemeinschaft, die kein Tempogegenstoßtor erzielte, tat nicht mehr als nötig, zog aber Tor um Tor weiter davon. Der TVR gab sich auch nach dem 19:28 nicht auf und konnte bis zum Schlusspfiff auf 28:33 verkürzen und etwas fürs Selbstbewusstsein tun.

„Moralisch gesehen war es für uns gut, vor den wichtigen Partien gegen unsere direkten Mitkonkurrenten zu sehen, dass wir auch gegen den Tabellenführer mithalten können“, sagte TVR-Coach Peter Zander, der den Ligaprimus dennoch als viel besseres Team sah. Der Spitzenreiter ließ sich vom Stadtrivalen nicht aufhalten und holte die nächsten Punkte auf dem Weg in die Oberliga. Nur Schlierkamp der noch während der Partie ins Krankenhaus fahren musste, war untröstlich und wird die Begegnung negativ in Erinnerung behalten.

TV Ratingen: Schwaab, Zuchowski, Pawlik – Reimers (9), T. Beckmann (4), M. Beckmann (5), C. Schweinsberg, J. Schweinsberg, Hölzel, van den Berg (3), Jochems (7) Berg (1), Gloyna

SG Ratingen: Schumacher, Bothe (n.e.) – F. Schlierkamp (2), Sommer (4), Schütte (11), B. Schlierkamp (10/4), Müller (1), Graefe (1), Bauer, Mahé, Seidel, Dickel (4), Mensger, Wingert

Quelle: http://bit.ly/10OfGWI

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5. April 2013

SG auch ohne Pistolesi haushoher Favorit

Ratingen (RP). Trainer Peter Zander versucht, dem Handball-Verbandsligist TV Ratingen Mut zu machen und erinnert an Kettwig.

Das Hinspiel verlief schrecklich. Knapp 1000 Zuschauer lockte das Verbandsliga-Derby zwischen der SG Ratingen und dem Turnverein an die Gothaer Straße, sie bekamen ein völlig einseitiges Match geboten. Die Gastgeber waren in allen Belangen turmhoch überlegen und landeten mit 43:31 einen Kantersieg.

Damals schmerzte es die Grün-Weißen vom Europaring nicht sonderlich. Sie rutschten von Platz sieben auf neun, was sollte es? Der Zug oben war abgefahren. Aber nun sieht längst anders aus.

Eine endlose Talfahrt, wie in der letzten Saison, warf sie ans Tabellenende. Die Chancen zum erneuten Klassenerhalt bei nur noch fünf ausstehenden Spielen sind verflixt gering.

 

Nun steht die Revanche an. Die Halle am Europaring wird brechend voll sein. Kein anderer Handballverein verfügt über solch treue Fans wie dieser TV Ratingen. Aber wie gering sind seine Siegchancen. Trainer Peter Zander: "Ich bin noch nie abgestiegen. Aber die SG Ratingen ist eine gewaltige Nummer. Immerhin hat uns der TV Kettwig gezeigt, dass der Tabellenführer bei Heimvorteil nicht unschlagbar ist." Für Niklas Vogel ist die Saison beendet (Handverletzung), sonst sind alle dabei.

Die SG Ratingen steht dicht vor dem Oberliga-Aufstieg. "Aber unsere drei Punktverluste mussten wir auswärts hinnehmen", warnt Pressesprecherin Michaela Schlierkamp. "Ein deutliches Zeichen, diesen Turnverein nicht zu unterschätzen." Ganz klar, ihre Rot-Weißen wollen schnellstens den Meistertitel, um die Oberliga-Planungen früh zu vollenden. Sechs Spiele stehen noch aus. Marcel Müller ist dabei, nur Oldie Anthony Pistolesi muss wegen einer Verletzung im Oberschenkel zuschauen.

Der 08 TuS Lintorf kann in seinen letzten sechs Spielen der Saison nicht mehr allzu viel bewegen. Am Sonntagabend geht es zum LTV Wuppertal, der seine letzten sechs Spiele alle verloren hat und inzwischen zu den Kandidaten zählt, die der TV Ratingen noch einholen kann. Die Lintorfer können also, wie in der letzten Saison, ein riesengroßer Helfer sein, dass es für die Grün-Weißen auf der Zielgeraden doch noch reicht. "Wir wollen gewinnen", sagt Manager Kalle Töpfer. Was auch sonst?

Quelle: http://bit.ly/11vFTe9

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4. April 2013

Handball: Rollen sind in Ratingen klar verteilt

Schlusslicht TVR empfängt Primus SGR.

Ratingen. In der Halle Europaring steigt am Samstag ab 18 Uhr das Stadtderby zwischen TVR und SGR. Noch im November zog diese Partie zwischen dem aktuellen Tabellenletzten und -ersten rund 800 Handballfreunde in die Halle. So sehr hatte der Aufstiegskandidat Werbung für das Hinspiel gemacht.

„Wir werden den TVR nicht unterschätzen.“
Bastian Schlierkamp, SGR-Spieler-Manager

Während sich die Gäste, wie Spieler-Manager Bastian Schlierkamp versichert, aufs Derby freuen und voll konzentriert darauf vorbereiten, scheinen die Gastgeber die Partie von vorne herein abzuhaken. „Viel zu klar“ seien die Kräfteverhältnisse laut TVR-Trainer Peter Zander verteilt. Tatsächlich könnte von der Tabellensituation her nur noch die Höhe des SGR-Sieges spannend sein.

„Wir werden den TVR nicht unterschätzen und wollen unbedingt beide Punkte mit nach Hause nehmen“, gibt sich Schlierkamp entschlossen. Die dünne Personaldecke, soll durch die spielfreien A-Jugendlichen kompensiert werden, erklärt der Manager.

[...]

Von einem torgefährlichen Spieler für den TVR kann Zander nur träumen, um den drohenden Abstieg zu verhindern. „Noch haben wir es selber in der Hand. Mit nur einem Sieg sieht die Tabelle schon anders aus“, hofft der Übungsleiter auf die Rettung. Wie der TVR auftreten wird, lassen die Verantwortlichen noch unter Verschluss. Bei der SGR wird neben Julian Pflugfelder (beruflich) auch Anthony Pistolesi (verletzt) fehlen.

Quelle: http://bit.ly/10nDukv

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01.04.2013 - Pressemitteilung

Handballabteilung geht neuen "grünen" Weg

Im ersten Quartal des Jahres 2013 konnte ein Rahmenvertrag mit dem örtlichen Stromlieferanten, Stadtwerke Ratingen, geschlossen werden. Dieser für den Verein, insbesondere für die Handballabteilung, zugeschnittene Vertrag sieht vor, dass die neue Hallenbeleuchtung in der Sporthalle durch Mitwirkung aller aktiven Handballmitglieder positiv verändert wird - es soll bei den Heimspielen aller Mannschaften einfach heller werden am Europaring!

Der für den Verein begünstigte Abnehmervertrag sieht vor, dass die Herrenmannschaften sowie die A- bis C-Jugendlichen der Handballabteilung bereits ab dem Monat Mai aufgefordert werden, wöchentlich im Sportzentrum Ost des TV Ratingen an zwei aufeinanderfolgenden Abenden einen 45minütigen Spinning-Kurs unter Leitung der Spinning-Instructoren im Sportzentrum zu absolvieren. Der Kurs findet im Gruppenrahmen statt. Hierüber wurden bereits alle Trainer in Kenntnis gesetzt. Die hierdurch freigesetzte Energie - 600 Watt pro Teilnehmer - wird in die Leitungen der Stadtwerke Ratingen eingespeist, im Gegenzug liefert der Stromlieferant 75% der gewonnenen Energie an die Sporthalle am Europaring zurück und speist genug Energie für die Hallenbeleuchtung, um ein akzeptables Ergebnis erzielen zu können. Die Aktion wurde mit dem zuständigen Sportamt der Stadt Ratingen im Vorfeld besprochen und genehmigt. Für die Stadt Ratingen entstehen keine zusätzlichen Kosten, die ihren Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen würden.

Weiterhin wurde durch die Projektgruppe der Handballabteilung festgelegt, dass in der neuen Spielsaison (2013/14) alle grünen Trikotsätze ersetzt werden.

Durch eine namhafte Düsseldorfer Marketingagentur konnte die Handballabteilung überzeugt werden, dass die Farbe „Grün" von der Jugend bzw. Heranwachsenden nicht mehr akzeptiert wird. Die Marketingexperten erhielt durch den TV Ratingen im Jahr 2012 den Auftrag, neue, moderne und stylische Trikotsätze zu kreieren. Bereits durchgeführte Trageversuche im Training haben gezeigt, dass mit den neuen Formen und in Nuancen veränderten Farbkombinationen das Selbstbewusstsein der Spieler erheblich gesteigert werden konnte. Die weiteren Spieler der Handballabteilung wurden zunächst bewusst nicht unterrichtet, um das Projekt wertneutral durchführen zu können.

In Zusammenarbeit mit der Agentur, dem Ausrüster und dem TV Ratingen werden nun in der neuen Saison für die männlichen und weiblichen Handballspieler neue farbenfrohe Trikotsätze im modernen Style zur Verfügung stehen. Die 1. Herrenmannschaft stellte sich bereits zum Mannschaftsfoto zur Verfügung.

Die Handballabteilung hat es in Kooperation mit den Sponsoren geschafft, neue und wichtige Akzente im Ratinger Handballsport zu setzen. Für die großartige Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen, bedankt sich der Vorstand.

Pressemitteilung zum Download: http://bit.ly/X70hk5

TSV Aufderhöhe - TV Ratingen

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15.03.2013 RP Online

Realisten beim TVR nicht gefragt

Handball-Verbandsligist scheint in Aufderhöhe chancenlos. TuS 08 will Heimstärke untermauern.

Eigentlich spricht alles gegen den TV Ratingen, der das hammerschwere Auswärtsspiel beim Verbandsliga-Zweiten TSV Aufderhöhe bestreiten muss. Die Gastgeber haben noch eine kleine Chance, Meister zu werden. Zudem ist dieses Team ungemein heimstark. Neun Heimspiele wurden bestritten, acht Siege eingefahren. Nur die SG Ratingen konnte in diesem fürchterlichen Solinger Bunker, wie die Halle überall genannt wird, punkten. Außerdem will der TSV sicherlich Revanche, denn er hat das Hinspiel in Ratingen verloren. Und die Auswärtsschwäche der Grün-Weißen macht auch nicht allzu große Hoffnungen. Von den neun Spielen in fremden Hallen gingen acht verloren. Deshalb steht der TV Ratingen am Tabellenende. Trainer Peter Zander: "Wenn man Realist ist, dann ist dort nichts zu holen. Aber es wird nichts verschenkt. Der Funke Hoffnung stirbt zuletzt."

Quelle: http://bit.ly/YvkPPG

TV Ratingen vs. TG Cronenberg

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11.03.2013 RP Online

Nach siegreichem Krimi darf TVR wieder hoffen

Seine wohl letzte Chance hat TV Ratingen genutzt. Die Grün-Weißen gewinnen gegen SC Cronenberg 28:27, bleiben aber am Tabellenende.

Der TV Ratingen hat seine wohl letzte Chance genutzt, vielleicht doch noch in der Verbandsliga zu bleiben. Die Grün-Weißen gewannen vor 250 Zuschauer, so viele Fans hat kein anderer Handballverein weit und breit, das Kellerduell gegen den SC Cronenberg mit 28:27 (15:12).

Grundlage war der Traumstart. Nach elf Minuten lagen die Ratinger 7:1 vorne und hatten noch Pech mit fünf kernigen Schüssen an Pfosten und Latte. Torwart Tim Pawlick vernagelte seinen Kasten. Fast alles, was die Gäste abfeuerten, wehrte der 28-Jährige ab.

Es war natürlich klar, dass die Gastgeber nicht über 60 Minuten auf diesem Niveau spielen können. Schließlich sind sie Tabellenletzter, hatten die letzten vier Spiele komplett und deutlich verloren. Aber jetzt besteht wieder der berühmte Funken Hoffnung, dass es auf der Zielgeraden noch klappt. Notfalls mit fremder Hilfe, wie schon in der letzten Saison.

 

Cronenberg hatte nach dem 7:1 nichts mehr zu verlieren und die Ratinger wurden umgehend schwächer. Immerhin gelang noch eine 15:12-Pausenführung. Trainer Peter Zander zu diesem Zeitpunkt: "Jetzt ist Charakter gefragt. Jeder muss an seine Grenzen gehen, wahrscheinlich bis zum Schlusspfiff." Der erfahrene Krefelder sollte Recht behalten. Ein Krimi erster Klasse bahnte sich an.

Auch nach 37 Minuten, beim 20:16 durch Tristan Beckmann, sah es noch ordentlich aus. Dann kam der von vielen befürchtete Bruch. Pawlick, der im ersten Durchgang neun Bälle pariert hatte, hielt nichts mehr, Zuchowski war auch nicht besser. Obwohl der immerhin jetzt zwei Siebenmeter parierte.

In der 43. Minute gerieten die Ratinger erstmals mit 21:22 in Rückstand. Nichts ging mehr, die Angriffe wurden furchtbar nervös und stets durchsichtig vorgetragen. Eine neue Pleite bahnte sich an, die wohl den endgültigen Abstieg bedeutet hätte.

Die Mannschaft riss sich allerdings zusammen. Böcker, der stark spielte, der junge Berg und Andreas Reimers, der mit Abstand beste Angreifer, sie warfen ein 25:23 heraus. Zweifellos ein Signal, dass die Mannschaft lebt, dass sie nicht absteigen will, dass die unglaubliche Treue und Unterstützung der Fans belohnt werden muss. Zuchowski steigerte sich, er hielt nun die Bälle, die man auch halten muss.

Dann die dramatische Endphase. Björn Jochems, meilenweit von seiner Bestform entfernt, warf das 27:26 und 70 Sekunden vor dem Ende erhöhte Julian Schweinsberg auf 28:26. Cronenberg gelang noch der Anschlusstreffer, hatte auch in den letzten Sekunden den Ball, aber die Ratinger Abwehr ließ den Ausgleich nicht mehr zu. Peter Zander: "Unser 4/2-Abwehrspiel kostet viel Kraft. Ich hoffe, dass dieses enge Match neue Kräfte verleiht für den Endspurt." Am Samstag geht es nach Aufderhöhe.

Quelle: http://bit.ly/13OJQgg

TV Ratingen - TV Ohligs 88

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26.02.2013 De Dumeklemmer

"Das reicht nicht"

Verbandsligist TV Ratingen ohne Leidenschaft und Biss

Ratingen (pk). Die Verbands-liga-Handballer des TV Ratingen boten mal wieder eine höchst enttäuschende Leistung gegen den Ohligser TV. Die Gäste aus Solingen, für die es um nichts mehr geht, konnten sich nur mit ihren spielerischen Mitteln, ohne kämpferisch gefordert zu werden, gegen eine leidenschaftslose TV-Mannschaft mit 35:29 (20:16) durchsetzen.

Manager Ralf Becker fordert schon seit Wochen, dass die Mannschaft mehr Biss zeigen muss. Aber sie tat ihm nicht den Gefallen. 45 Minuten bettelte sie quasi um den Abstieg, ehe sie ein wenig aufwachte. Trainer Peter Zander versuchte alles, um das Team in die Spur zu bringen, wechselte viele Spieler ein und aus, änderte auch die Taktik, aber alles nutzte nichts.

Irgendwie drängte sich der Eindruck auf, dass der Trainer von seiner Mannschaft total im Stich gelassen wird. Ehe sich die Gastgeber versahen lagen sie mit 0:4 zurück. Zwar kamen die TVer mal bis auf zwei Tore heran, aber die Ohligser hatten die Partie immer im Griff und bauten die Führung kontinuierlich aus (21:29, 46. Minute). Erst jetzt zeigten die Gastgeber gegen die konditionell schwächer werdenden Ohligser so etwas wie Kampfgeist, kamen auch auf 27:31 heran, auch weil der Gegner mit sechs Spielern die 60 Minuten durchspielen mussten. Aber das war es dann auch. Frappierend bei Ratingen die Torwartschwäche: Sowohl Dominik Schwab als auch Dieter Zuchowski, die ihre besten Zeiten längst hinter sich haben, hielten in der ersten Halbzeit jeweils zwei Bälle. Besser wurde es auch nach dem Wechsel nicht.

Peter Zander, dessen Vertrag verlängert wurde, war ratlos: „Was soll man da machen. Man versucht alles, aber die Mannschaftsetzt es nicht um. Und 20 Gegentore in einer Halbzeit, das geht gar nicht." Der ehemalige Trainer Manfred Brunke, der heute als Jugendkoordinator für den Verein arbeitet, schüttelte den Kopf: „Nur zehn Minuten kämpfen, so geht es nicht. Das reicht nicht für die Verbandsliga." Noch allerdings ist die TG Cronenberg mit acht Punkten noch schlechter als der TV (neun Punkte) und hält die Rote Laterne ganz fest.

Am Samstag muss der TV Ratingen beim Tabellensiebten Turnerbund Solingen antreten (19.30, August-Dicke Schule, Schützenstraße). Die Woche darauf kommt es dann in der heimischen Halle am Europaring zum vorentscheidenden Kellerderby gegen die TG Cronenberg.

Erstaunlich ist, dass trotz des Leistungstiefs der TV Ratingen immer noch genügend Chancen hat, um den Klassenerhalt zu schaffen. Denn absteigen muss nur eine Mannschaft.

Quelle: De Dumeklemmer

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22.02.2013 RP Online

TVR: In der Abwehr endlich mal zupacken

Wenn man auswärts nichts bewegt, dann muss wenigstens in eigener Halle Stärke gezeigt werden. Der TV Ratingen steht nach zwei Niederlagen zuletzt wieder einmal mit dem Rücken zur Wand. Es gibt nur einen Absteiger in dieser Verbandsliga, Gruppe 2. Wird es in dieser Saison die Grün-Weißen treffen?

Am Samstag haben sie Heimrecht. Der TV Ohligs kommt an den Europaring. Bei den Solingern gelang im Hinspiel der einzige Auswärtssieg. Der muss bestätigt werden, auch wenn Niklas Vogel (verletzt) und Björn Jochems (Urlaub) nicht dabei sind. Die Ratinger haben die schlechteste Abwehr der Liga. Wer deren zaghaftes Verteidigungsspiel beobachtet, dem schießen schnell die Tränen in die Augen. Hier sind die Hebel anzusetzen. Trainer Peter Zander: "Mit Schönspielerei kommen wir nicht weiter. Das bringt nichts. Ich will auch im hinteren Bereich endlich Begeisterung erkennen."

Quelle: http://bit.ly/158Ewmf

Mettmann-Sport vs. TV Ratingen

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04.02.2013 RP Online Mettmann

ME-Sport macht kampfstark großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Im spannenden Kellerduell der Handball-Verbandsliga haben die Mettmanner am Ende gegen den TV Ratingen nur hauchdünn die Nase vorn.

Mettmann-Sport - TV Ratingen 30:29 (13:13). In einem wahren Handball-Krimi schafften die Mettmanner in der Verbandsliga den erhofften Heimsieg gegen die ebenfalls gefährdeten Gäste und verschafften sich damit ein wenig Luft im Abstiegskampf.

Dennoch bleibt die Luft am Tabellenende sehr dünn, zumal sich beide Mannschaften nicht gerade mit Ruhm bekleckerten und eher ein K(r)ampfspiel als schönen Handball zeigten. Dennoch oder gerade deshalb war Thomas Molsner zumindest mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir haben es uns am Ende mal wieder selbst schwer gemacht. Zum Glück hat es aber noch gereicht - und am Ende zählen eben nur die Punkte“, betonte der ME-Sport-Trainer.

Die Mettmanner starteten gut ins Spiel und gingen durch den von Außen abschlusssicheren Christian Kruse mit 2:0 in Führung. Doch plötzlich war der Faden komplett gerissen. Ratingen nutzte die vielen Fehler der Gastgeber, um durch sieben Toren in Folge mit 7:2 in Front zu gehen. Molsner nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft zu beruhigen.

Und das gelang. Zwar was es spielerisch kein Feuerwerk, doch kämpferisch ist der ME-Sport-Truppe kein Vorwurf machen - alle kämpften leidenschaftlich um jeden Ball. Beim 10:10 (22.) gelang Patrick Vogt wieder der Ausgleich.

Letztlich gingen die Lokalrivalen mit einem 13:13 in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff blieb es weiter eng und spannend. Nach dem 17:17 durch Sven Ehlhardt folgte die beste Phase der Gastgeber, die wenig später beim 21:18 (40.) erstmals mit drei Toren vorne lagen. Und diesen klaren Vorsprung ließen sich die Mettmanner lange Zeit nicht nehmen. Bis drei Minuten vor dem Abpfiff ging es hin und her. Die Ratinger verkürzten auf zwei Treffer, ME-Sport erhöhte im Gegenzug wieder auf drei Tore.

Doch in der Schlussphase schien die harte dritte Zeitstrafe für Tim Wittenberg die Gastgeber zu schocken. Die Ratinger nutzten die plötzliche Unordnung im Mettmanner Spiel und glichen innerhalb von nur zwei Minuten zum 29:29 aus. Knapp eine Minute vor dem Schlusspfiff markierte Sven Ehlhardt die erneute MESport-Führung. Peter Zander nahm eine Auszeit - und der TVR-Trainer wechselte für den Torwart einen siebten Feldspieler ein.

Doch die beiden letzten Wurfversuche der Gäste landeten jeweils an der Latte, damit war die Partie für sie verloren. Dagegen war der Jubel bei Mettmann-Sport nach der Schlusssirene riesengroß - auch wenn dafür nicht mehr all zuviel Kraft vorhanden war. ME-Sport: Bastigkeit, Bily - Kruse (10/3), Metz (2), Hellbeck, Wittenberg (2/1), Vogt (6), Ehlhardt (5), Mondrzik, B. Heimes, F. Heimes, Holland (3), Dumschat (2).

Quelle: http://bit.ly/Z8kfKh

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01.02.2013 RP Online

Pawlik und Schwaab sollen Kasten vernageln

Handball-Verbandsligist TV Ratingen zum Kellerduell nach Mettmann, Lintorf erwartet den SG-Konkurrenten Aufderhöhe.

An diesem 2. Rückrunden-Spieltag der Handball-Verbandsliga ist der unbesiegte Tabellenführer SG Ratingen wegen der 13er-Gruppe spielfrei. So gehen aus dem Angerland die Blicke nach Mettmann, wo der TV Ratingen zu Gast ist. Abstiegskampf pur ist am Samstagabend im Herrenhaus angesagt, wenn sich diese beiden Uralt-Rivalen gegenüber stehen. Mettmann Sport bezog zuletzt drei Niederlagen und ist Drittletzter, der Turnverein steht je einen Rang und Punkt besser da. Trainer Peter Zander meint: "Eine kleine Erfolgsserie würde uns jetzt sehr helfen." Er stellt Bestbesetzung, denn die Torleute Pawlick und Schwaab sind wieder dabei.

Quelle: http://bit.ly/WXogQc

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01.02.2013 - RP Online Mettmann

ME-Sport plant Revanche im Derby

Mettmann Sport - TV Ratingen. Schlüsselspiel, Vier-Punkte-Spiel: Für die Begegnung der Mettmanner Verbandsliga-Handballer gegen den TV Ratingen gibt es sicherlich viele Beschreibungen.

Eins steht aber definitiv fest: Sollte die Mannschaft von Thomas Molsner auch die Partie gegen den Lokalrivalen verlieren, sieht es im Abstiegskampf sehr düster aus für Mettmann-Sport. Genau so sieht es Thomas Molsner selbst. „Wir liegen nur aufgrund der etwas besseren Tordifferenz vor Radevormwald und Cronenberg“, sagt er. Doch der Trainer stellt zugleich fest: „Insgesamt ist es am Tabellenende aber auch sehr eng. Ratingen liegt auch nur einen Punkt vor uns. Ein Sieg, und man klettert gleich um einige Positionen. Eine Niederlage, und man rutscht wieder ab.“

Ungeachtet aller Zahlenspiele betont er jedoch: „Eigentlich ist das alles egal: Wir müssen einfach nur gewinnen, dann passt das schon.“ Im Hinspiel unterlagen die Mettmanner nach einer teilweise desolaten Leistung mit 28:32. Daher wäre jetzt am besten ein Sieg mit mindestens fünf Tore Unterschied, damit die ME-Sport-Handballer im direkten Vergleich besser abschneiden. Thomas Molsner erwartet eine kampfbetonte Partie. „Nach drei Niederlagen in Folge sind wir mal wieder dran“, gibt er seiner Hoffnung auf einen Erfolg Ausdruck. Zugleich gesteht er: „Die Begegnungen in Aufderhöhe und bei der SG Ratingen kann man schon verlieren. Nur die Pleite in Rade tat weh.“

Am Samstag erwartet Molsner kein schönes Spiel, denn „dafür steht zu viel auf dem Spiel“. Den Einsatzwillen sieht er als entscheidend an. „Die Mannschaft, die sich mehr reinhängt, den größeren Willen an den Tag legt und zudem den vielleicht besseren Tag erwischt, wird das Spiel gewinnen - und das wollen wir sein“, beton er. Thomas Molsner kann auf den kompletten Mettmanner Kader zurückgreifen. Alle Spieler sind fit und brennen auf ihren Einsatz. Mit den Gebrüdern Kamper leitet außerdem ein erfahrenes Gespann das Duell - beide verfüggen über viel Erfahrung in entscheidenden Begegnungen.

Quelle: http://bit.ly/VsqMwD

TV Ratingen vs. HSG Rade/Herbeck

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30.01.2013 - De Dumeklemmer

Der TV kann noch siegen

Wie kleine Kinder unterm Weihnachtsbaum sich mächtig freuen, wenn sie reich beschenkt worden sind, so strahlten am Samstag Abend auch die Handballer des TV Ratingen nach dem Abpfiff. Nach langer Zeit hatten sie endlich mal wieder zwei Punkte eingefahren, und das auch noch in einem eminent wichtigen Vier-Punkte-Spiel gegen den Mitabstiegskandidaten HSG Rade/Herbeck.

Durch den überraschend deutlichen 33:25- (15:10)-Sieg hat sich das Team von Trainer Peter Zander vom letzten auf den zehnten Platz vorgearbeitet. Trainer Zander war ebenso sichtlich erleichtert, lobte insbesondere die Abwehr, die nur 21 Tore zugelassen habe.

Herausragend aber war Tristan Beckmann, der es auf zwölf Tore brachte. So viele Tore in einem Match sind dem Rückraumspieler im TV-Trikot noch nie gelungen. Zumindest kann sich keiner daran erinnern. Nicht zu übersehen war aber auch, dass die Umstellungen des Trainers sich gelohnt haben.

Niklas Vogel bekam mehr Spielanteile für Daniel van Berg und bedankte sich mit sechs Toren. Ein Formanstieg war auch bei den Gebrüdern Schweinsberg zu verzeichnen. So hatten die Gäste keine Chance. Allerdings muss man auch sagen, dass die HSG Rade/Herbeck erschreckend schwach aufspielte und in dieser Verfassung nichts in der Verbandsliga zu suchen hat. Der TV Ratingen hat jedenfalls die Gunst der Stunde genutzt. Bereits am Samstag steht das nächste Kellerderby bei Mettmann Sport an (18 Uhr, Herrenhauser Straße).

Quelle: http://www.de-dumeklemmer.de

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28.01.2013 - Rheinische Post

TV Ratingen ist die rote Laterne los. Radevormwald wird 33:25 niedergekämpft. Tristan Beckmann wirft zwölf Tore.

Ralf Becker strahlt wieder. 20 Kilo hat der Handball-Manager vom TV Ratingen in den letzten zwei, drei Monaten abgenommen, er fühlt sich topfit. "Ich habedabei überhaupt nicht gelitten", sagte der 54 Jahre alte Malermeister.

Gelitten hat er dennoch. Am Samstagabend im Verbandsliga-Heimspiel seiner Grün-Weißen gegen die HSG Radevormwald. Denn in den ersten 20 Minuten war seine Mannschaft unglaublich nervös, auch verunsichert. Unfassbar, welche Fehlschüsse sich Björn Jochems leistete, links machte es ihm Julian Schweinsberg treuherzig nach. Und so lag, zu Beckers Leid, Radervormwald zunächst lange in Führung.

Aber nach 20 Minuten, nach dem 8:8, dann lief es gut für die Grün-Weißen. Niklas Vogel steigerte sich, Andreas Reimers war nun auch im Spiel und verlieh dem Angriff wertvolle Impulse. Die beiden Routiniers schossen ein 12:8 heraus (25.), was ungemein befreiend wirkte. Dann 13:8 durch Chris Schweinsberg und 15:10 beim Wechsel durch dessen Bruder Julian.

Auch danach blieben die Grün-Weißen am Drücker, sie haben das Tabellenende durch den 33:25-Sieg erst einmal verlassen. Seinem mit Abstand besten Saisonauftritt lieferte Tristan Beckmann. Der 24-jährige was gleich gut aufgelegt, er zeigte wuchtige Angriffsaktionen und traf so schon in der wichtigen Anfangsphase, bis zu seinem 8:7, für Mal. Auch später war er es, der das Angriffsspiel ständig belebte. Da Schlussmann Dominik Schwaab verhindert war, half Raffael Vorberg aus. Nach 39 Minuten war die Partie vor 200 Zusschauern für den TV Ratingen entschieden, der sich eine komfortable 22:12-Führung herausgespielt hatte.

Trainer Peter Zander war auch zufrieden: "Wir haben ein offenes Deckungssystem geübt. Es hat gegriffen, denn es wurden über diesen Weg viele Bälle geholt." Und Ralf Becker meinte: "Wenn wir nicht absteigen, nehme ich noch einmal zehn Kilo ab." Wir werden ihn daran erinnern.

Quelle: Rheinische Post, Printausgabe vom 28.01.2013

News
28.01.2013 - Remscheider Generalanzeiger

Wilde Achterbahnfahrt der HSG Rade/Herbeck geht weiter

HANDBALL Dass die Aufgabe, die HSG Radevormwald/Herbeck vor dem Abstieg aus der Verbandsliga zu bewahren, keine leichte sein würde, dürfte Markus Eigenbrod schon vor dem Gastspiel seiner Mannschaft beim TV Ratingen bewusst gewesen sein. Doch welches Ausmaß die Herausforderung des neuen Coaches der Bergstädter tatsächlich annehmen dürfte, zeigte sich bei dem (einmal mehr) ernüchternden 25:33 (10:15) gegen den direkten Konkurrenten.

"Wir haben noch viel Arbeit vor uns", stellte Eigenbrod nach der sechsten deutlichen Niederlage im sechsten Auswärtsspiel frustriert fest. Vor allem im mentalen Bereich offenbarten die Gäste einmal mehr gravierende Schwächen. "Uns fehlen die Leute, die das Heft in die Hand nehmen, wenn es mal nicht läuft." Ex-Trainer Guido Hugo kann davon ein Liedchen singen...

Anders als bei den bisherigen Auftritten in fremden Hallen gelang den Radern in Ratingen immerhin der Start. Bis zum 8:8 (20. Minute) stand die 6:0-Deckung recht ordentlich, und so hatte Markus Eigenbrod (noch) wenig zu meckern: "Das sah gar nicht so schlecht aus."

Doch dann übertrieben es die Gäste mit dem Einsatzwillen und handelten sich eine Zeitstrafe nach der anderen ein. Ratingen nutze dies nicht nur, um sich abzusetzen, sondern - viel schlimmer - auch um Sicherheit zu gewinnen.

Während die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel immer selbstbewusster davonzogen, verfiel Rade ins alte Muster. Spätestens beim 12:22 (40.) war die Messe gelesen und die HSG mal wieder geschlagen. "Unterm Strich hat sich nicht viel geändert", analysierte Markus Eigenbrod den Auftritt seiner Mannschaft.

HSG-Tore: Koch (6/2), Adams (4), Weber (3), Blum, Pake, Kirschsieper, Breuer (je 2), Frank (2/1), Heinz, Ante (je 1).

Quelle: http://bit.ly/Yzpmq8

News
 
28.01.2013 - RP Online (Bergischer Sport)

HSG mit desolater Vorstellung

Handball-Verbandsliga: TV Ratingen – HSG Radevormwald/Herbeck 33:25 (15:10) – Neuer Trainer, altes Leid: Auch unter Markus Eigenbrod konnte die HSG ihre eklatante Auswärtsschwäche nicht ablegen. Wie sich die Bergstädter in diesem Abstiegsduell präsentierten, hinterließ bei den Beteiligten fassungslose Gesichter. Die HSG agierte konzeptlos, kopflos, ideenlos und ergab sich am Ende kampflos ihrem Schicksal.

"Wir haben uns zu wenig bewegt, klare Chancen nicht genutzt und unnötige Zeitstrafen kassiert", lautete der Erklärungsversuch Eigenbrods. Doch das kam nur erschwerend hinzu. Gegen die offensive Ratinger Abwehr verzettelte sich nahezu jeder HSG-Akteur in Zweikämpfe, wobei fast alle verloren wurden. Zudem fehlte die ordnende Hand – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Bis zum 8:8 sah es für die Gäste noch ganz gut aus. Doch dann erlaubten sie sich einen technischen Fehler nach dem anderen. Das nutzte Ratingen, um auf 13:8 wegzuziehen (26). Den endgültigen Knockout verpassten sich die Bergstädter sechs Minuten nach dem Seitenwechsel, als kurz hintereinander gleich drei Radevormwalder Zeitstrafen aufgebrummt bekamen und sich die Gastgeber von 18:12 auf 22:12 (38.) absetzten. Das einzig Positive aus Sicht der HSG war, dass sie aufgrund des 33:22-Hinspielsiegs den direkten Vergleich für sich entschied.

HSG-Tore: Koch (5/2), Adams (4), Kirschsieper, Weber (je 3), Blum, Pake, Breuer (je 2), Frank (2/2), Heinz, Ante (je 1).

Quelle: http://bit.ly/WacdBC

News
 
25.01.2013

Vorbericht RP

Heimrecht, und das zu gleicher Zeit (Samstag, 18 Uhr), hat auch der TV Ratingen, der ans Tabellenende gestolpert ist. Die Grün-Weißen erwarten den mitgefährdeten TSV Radevormwald (Elfter, ein Punkt Vorsprung). 22:33 gingen die Grün-Weißen dort beim Liga-Auftakt unter – eine unbegreifliche Blamage. Wird sie ausgemerzt, ist man die rote Laterne erst einmal los. Aber in den letzten fünf Spielen wurde nur ein kümmerliches Pünktchen geholt.

Quelle: http://bit.ly/14nvYHQ

TV Ratingen vs. LTV Wuppertal

News
23.01.2013

Ratinger Bilanz

Der Traditionsverein TV Ratingen tritt auch in dieser Saison auf der Stelle, beendete die Hinrunde als Tabellenletzter und wird sich im Abstiegskampf behaupten müssen.

Bitter sieht es für den Traditionsverein TV Ratingen aus. Nach der 25:27 (16:15) Niederlage gegen den LTV Wuppertal hat es das Team von Trainer Peter Zander nur auf kümmerliche sieben Punkte gebracht. Eigentlich hätte der TV die Partie nie verlieren dürfen, denn die Gäste waren keineswegs stark. Doch die Gastgeber leisteten sich einige Tiefen im Spiel, die zur Niederlage führten. Vor allem das Angriffsspiel der Ratinger wirkte mit zunehmender Spieldauer immer ideenloser. Es war streckenweise ein einziges Gemurkse. So wurde aus der 16:15-Pausenführung schnell ein 16:20-Rückstand. In der Schlussphase lagen die Ratinger Nerven blank. Wie sonst ist es zu erklären, dass ausgerechnet der Routnier Torwart Dominik Schwaab sich in den letzten zwei Minuten eine Zeitstrafe wegen Schiedsrichterbeleidigung einhandelte. Damit war die Niederlage endgültig besiegelt. Trainer Peter Zander war fassungslos und kreidebleich: „In der Halbzeitpause haben wir noch alle taktischen Maßnahmen besprochen, doch kaum jemand hält sich daran.“ Am Samstag, 18 Uhr, erwartet der TVR zum Kellerderby die HSG Rade/Herbeck, die einen Punkt mehr auf dem Konto hat als der TVR.

Quelle: http://www.de-dumeklemmer.de/